Das exklusive Business Netzwerk für Frauen im Top Management

Grußworte

Herzlichen Glückwunsch, GenCEO

Rüdiger Grube

Grußwort Dr. Rüdiger Grube

Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bahn AG

Gratulation, liebes GenCEO-Netzwerk, zu Ihrem 10. Jahrgang erfolgreicher Führungsfrauen, die dieses Jahr bei Ihnen an Bord gehen und damit zeigen, dass wir in Deutschland auf eine starke weibliche Basis in Wirtschaft, Politik, Vereinen und Verbänden stolz sein können.

Allerdings – bei aller Euphorie – es gibt noch viel zu tun. Noch immer sind top ausgebildete und erfolgreiche Frauen nicht da, wo sie, gemessen an ihrer Zahl in der Bevölkerung, ebenso selbstverständlich hingehören wie wir Männer: nämlich in die Top-Etage der großen Unternehmen. Woran es liegt, mag an anderer, wissenschaftlich-empirischer Stelle untersucht werden.

Nur so viel ist klar: Es gibt zahlreiche Frauen, die das Zeug für einen Vorstandsposten haben. Das belegt ja auch in eindrucksvoller Weise Ihr jüngster Jahrgang: 10 Vorstandsfrauen ... Das ist ein klares Signal. Die Tatsache, dass eine von ihnen als Chefin von DB Fernverkehr zu uns, der Deutschen Bahn, gehört, zeigt, dass auch die ehemals klassisch männlichen Domänen inzwischen von den Frauen erobert werden. Mich freut das ganz besonders.


Liebe GenCEO-Kolleginnen: Bitte engagieren Sie sich weiter so. Sorgen Sie auch weiterhin dafür, dass Ihr Erfolg sichtbar bleibt, und zeigen den jungen Frauen, die vor der Berufswahl stehen: Ihr schafft das – Ihr müsst es nur wollen. Denn eines gilt auch hier: Siegen beginnt im Kopf!

Ich wünsche Ihnen allen ein wunderbares Jubiläumsjahr und freue mich auf mehr Weiblichkeit in den Gremien.

Herzlichst

Ihr Rüdiger Grube



Wilfried Porth


Grußwort Wilfried Porth

Vorstand Personal und Arbeitsdirektor, IT & Mercedes-Benz Vans Daimler AG, zum 10-jährigen des Führungskräftenetzwerkes Generation CEO
 
Liebe GenCEO-Damen,
zehn  Jahre sind Sie jetzt mit Ihrer Initiative unterwegs. Zehn Jahre, in denen Sie gezeigt haben, dass es mit dem weiblichen Anteil an der Spitze deutscher Konzerne eben doch nach vorne geht. Zehn Jahre, die ein Beweis dafür sind, dass es die Frauen in deutschen Vorständen eben doch gibt.
Ihr Netzwerk zeigt, dass wir natürlich in Deutschland Frauen mit Führungspotential haben. Frauen, die sich in klassischen Männerdomänen durchsetzen, in Vorstandsetagen einziehen und ausgesprochen viel mehr bewegen als das, was uns die zahlreichen Vorurteile glauben machen wollen.
Auch Daimler stellt drei Mitglieder bei GenCEO – eine Tatsache, die mich stolz macht. Mindestens genauso stolz macht mich die Entwicklung des Frauenanteils in leitenden Führungspositionen bei Daimler insgesamt: 2005 waren nur 5 % unserer Führungspositionen mit Frauen besetzt. Daraufhin haben wir das Diversity Management in unsere Strategie aufgenommen und entsprechende Maßnahmen definiert. Seitdem ist der Frauenanteil durch eine gezielte Förderung Jahr für Jahr gestiegen. 2016 sind so mehr als 16 % unserer Führungspositionen mit  Frauen besetzt.

Wir bei Daimler sind überzeugt: Gleichberechtigung und Vielfalt sind wesentliche Voraussetzungen für Leistungsfähigkeit. Dabei ist Vielfalt ist nicht nur gut fürs Geschäft, sondern der einzig richtige Weg. Ein buntes Team ermöglicht frische Einblicke, eröffnet neue Denkweisen und Perspektiven, vereint unterschiedliche Erfahrungen, fördert Innovationen und schärft den Blick für den Kunden.
Meinen herzlichen Glückwunsch an Sie, die Initiative und an alle Frauen, die täglich zeigen, dass Führung etwas mit Qualifikation und nichts mit dem Geschlecht zu tun hat.
Liebe GenCEO-Damen, lassen Sie uns weiter gemeinsam daran arbeiten, dass es irgendwann einmal selbstverständlich wird, dass deutsche Unternehmen auch von Frauen geführt werden.
 
Ihr Wilfried Porth



Frank Riemensperger


Grußwort Frank Riemensperger

Vorsitzender der Accenture Ländergruppe Deutschland, Österreich und Schweiz
 
Norwegen war unserer Zeit weit voraus, als es schon 2006 – als erstes europäisches Land – darauf bestanden hat, dass mehr Frauen verantwortliche Positionen in der Wirtschaft einnehmen. Heute sind 40 Prozent der norwegischen Aufsichtsräte weiblich. Auch Deutschland hat in diesem Zusammenhang einiges dazugelernt – wenngleich  hier ebenfalls politischer Druck und Regulierungen für Veränderung notwendig waren. Heute sind 22 Prozent Frauen in den Aufsichtsräten börsennotierter deutscher Unternehmen vertreten. Das ist eine gute Entwicklung. Erinnern wir uns zurück: 2006 lag die Anzahl der Frauen in Aufsichtsratspositionen von Dax-Unternehmen bei weniger als der Hälfte von heute. Es waren nur 10,2 Prozent.
 
Die Initiative GenCEO ist einer der Wegbereiter für den notwendigen Veränderungsprozess. Seit zehn Jahren arbeiten Frauen gemeinsam auf ihrem Weg in Führungspositionen. Das 10-jährige Jubiläum von GenCEO möchte ich gerne zum Anlass nehmen, um Ihnen, meine Damen, den Frauen von GenCEO, und natürlich auch Heiner Thorborg für den leidenschaftlichen Einsatz auf dem Weg für mehr Gendergerechtigkeit meinen herzlichen Dank auszusprechen. Das ist der Weg. Und Sie sind alle ein Gewinn für die deutsche Wirtschaft.
 
Unser Land ist aber noch nicht am Ziel: Die Frauen stellen zwar knapp die Hälfte der abhängig Beschäftigten, doch sie besetzen nur 31 Prozent der Führungsjobs. Die beruflichen Erwartungen an hohe Führungskräfte orientieren sich nach wie vor an den Lebenswirklichkeiten von Männern. Bei großen internationalen Unternehmen werden die Auswirkungen deutlich sichtbar und vergleichbar: Der Anteil von Frauen in leitenden Positionen in Deutschland ist geringer als in vielen anderen Ländern, z. B. in Großbritannien, China oder in den USA. Für den nächsten Schritt braucht es eine Veränderung im Denken. Wir müssen das deutsche Bourgeoisie-Modell hinter uns lassen und die Erwartungshaltung an berufstätige Frauen in Gesellschaft und Unternehmen ändern. Wirklich angekommen sind wir erst, wenn wir nicht mehr über Genderpolitik und Quoten sprechen, sondern über verschenktes Potenzial. Denn kurzum: Auf die wichtigsten Positionen gehören die besten Talente. Lassen Sie uns gemeinsam weiter an dieser positiven Entwicklung arbeiten und künftig noch viel mehr um die besten Talente streiten.
 
Herzlichst
Ihr
Frank Riemensperger